Androgenetische Alopezie – Alles was Sie darüber wissen müssen

androgenetische AlopezieAndrogenetische Alopezie – Wann wird vom Haarausfall gesprochen?

Das Entwickeln und das Wachsen der Haare sind zum einen genetisch und zum anderen hormonell bedingt. Von einem natürlichen Lebenszyklus eines einzigen Haares wird erst nach etwa sieben Jahren gesprochen. Aus diesem Grunde ist es ganz normal, wenn bei einem gesunden Menschen bis zu 100 Haare tagtäglich ausfallen. Immerhin wächst das Haar aus dem Haarfollikel einwandfrei wieder nach. Aus der Haarzwiebel (Haarfollikel) wächst das Haar bis zu 12-mal nach.

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Von einer androgenetische Alopezie ist erst dann die Rede, wenn am Tag über 100 Haare ausfallen und es von Tag zu Tag einen deutlichen Unterschied gibt, damit die Haarausfallzahl zwischen den nachgewachsenen Haaren immer höher wird. Die Grenzen liegen zwischen dem übermäßigen und normalen Haarausfall fließen. Es kann auch sein, dass der Haarausfall mit mehr als 100 Haaren täglich unbedenklich ist, wenn diese nicht an derselben Stelle, sondern am Kopf verteilt ausfallen würden. Wenn nur an einem bestimmten Bereich des Kopfes über 50 Prozent Haare fehlen, so wird von einer androgenetische Alopezie gesprochen. Androgenetische Alopezie kann sich über einen langanhaltenden Zeitraum erstrecken oder schlagartig auftreten, welches sich im Alter immer mehr fortschreitet. Kennen Sie schon die Faustregel zum Thema Haare und Alter?

Faustregel: 1 Prozent weniger Haare pro Jahr

Androgenetische Alopezie erscheint bei beiden Geschlechtern gleichermaßen. Allerdings gehört es im Allgemeinen bei der Gesellschaft bei einem Mann dazu, wenn sich dort das Haar lichtet. Bei betroffenen Frauen sieht es hingegen schon ganz anders aus. Hierbei ist der Leidensdruck stark erhöht und sehr ausgeprägt.

Was können Sie gegen androgenetische Alopezie tun?

Sobald nach Ihrer Meinung zu viele Haare ausfallen, dann sollten Sie unbedingt einen Fachmann aufsuchen. Denn hinter einer androgenetische Alopezie, ob an einer Stelle oder mehreren Bereichen am Kopf, stecken oftmals handfeste Ursachen, wobei sofort feststeht, dass diese auf den Grund gegangen werden müssen. Daher heißt es, gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt auf die Suche nach der Ursache. Welche Krankheiten haben Sie? Welche Medikamente nehmen Sie ein? Was kann die androgenetische Alopezie verursacht haben? Der erste Ansprechpartner sollte ein Endokrinologe sein, mit denen Sie die Ursachen für Ihre androgenetische Alopezie herausfinden können. Wichtig sind beispielsweise die Details zum Beginn, der Dauer und die Anzahl der Haare, die pro Tag ausfallen. Machen Sie sich vor dem Arztbesuch eine Liste:

a) Gibt es die androgenetische Alopezie bereits in Ihrer Familie?

b) Welche Medikamente nehmen Sie ein?

c) Welche Erkrankungen und Operationen haben Sie in den letzten Jahren gehabt?

d) In welchem Zustand befindet sich Ihre Kopfhaut? Haben Sie mit Ekzemen, Entzündungen oder zum Beispiel Psoriasis zu kämpfen?)

e) Gibt es bei Ihnen psychische Belastungen?

Erst nach einer präzisen Ursachenforschung und Abklärung weiterer Symptome können Sie sich zusätzliche für eine Haarwurzeluntersuchung (unter anderem als Trichogramm bekannt) entscheiden. Bedeutend ist ferner die Abgrenzung zu der androgenetische Alopezie und weiterer Ursachen wie beispielsweise Infekte oder einer Schilddrüsenerkrankung. Dafür sind mehrere Blutuntersuchungen sinnvoll.

Androgenetische Alopezie – die häufigste Form des Haarausfalls

Sowohl Frauen, als auch Männer sind in über 90 Prozent der Fälle von einer androgenetische Alopezie betroffen. Die Ursache liegt hier bei der genetischen Veranlagung. Unter einer androgenetische Alopezie wird ein Haarausfall durch die männlichen Hormone verstanden. Das ist eine Form des Haarausfalls, die durch die veranlagungsbedingte Erhöhung der Empfindlichkeit der Haarfollikel im Vergleich zu den männlichen Sexualhormonen, die Androgenen, verursacht wird. In diesem Fall handelt es sich um einen genetischen Haarverlust, welcher sich in der Regel nicht vermeiden lässt, da dieser bereits angeboren ist und in jedem Lebensalter eine bedeutende Rolle spielt. Wenn die Betroffenen immer älter werden, nimmt auch der Grad der androgenetische Alopezie zu. Die Abhängigkeit liegt hier vom Typ und von der Familie. Die Haarwurzel entwickelt sozusagen eine Überempfindlichkeit gegenüberliegend des Dehydrotestosterons, welches aus dem körpereigenen, männlichen Hormon Testosteron stammt. Das Dehydrotestosteron minimiert die Haarfollikel immer mehr und schränkt die Produktion ein. Die Folge daraus: Haarausfall. Das ist bei Frau und Mann gleichermaßen viel. Üblicherweise beginnt die androgenetische Alopezie zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr und ist in erster Linie im Stirn- oder im Scheitelbereich zu entdecken. Dazu kommen nach und nach die Geheimratsecken, die sich mit einer Glatze verbinden können.

androgenetische Alopezie – Differenzierung Männer und Frauen

Beachtlich ist der Unterschied zwischen der androgenetische Alopezie des Mannes und die der Frau. Bei den männlichen Geschöpfen veranlassen die Hormone teilweise ein vermehrtes Wachstum im Bartbereich und demgegenüber die Erhöhung von Talgdrüsen an dem Scheitel. Mit der Vermehrung der Talgdrüsen ist die androgenetische Alopezie verbunden. Bei Männern kann es am Ende zu einer vollständigen Glatzenbildung kommen; bei Frauen hingegen lichtet sich vermehrt das Haupthaar. Eine Frau mit einer androgenetische Alopezie hat meist eine Verbindung mit maskulinen Behaarungstypen. Dabei kommen immer mehr Haare in den Bereichen der Unterschenkel, an den Zehen und im Gesicht zum Vorschein.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eine wirksame Maßnahme zur Vermeidung einer androgenetische Alopezie gibt es nicht. Bei einem anlagebedingten Haarausfall spielt es keine Rolle, wie Sie Ihre Haare pflegen und waschen. Große Hoffnungen gibt es bei kosmetischen Haarwuchsmitteln wie Lotionen, Haarwasser, Kuren und Cremes, die jedoch nicht ausreichend helfen.

Je früher die androgenetische Alopezie erkannt wird, desto schneller kommen Sie bei der Behandlung zum Erfolg. Schon nach wenigen Monaten können Sie den ersten Erfolg feststellen. Ein Wiederwachsen der Haare kann an bereits kahlen Stellen nur bruchweise erzielt werden, da die Verkleinerung der Haarfollikel hinsichtlich einer androgenetische Alopezie nicht rückgängig gemacht werden kann.

Ausweg: Haarersatz oder Haartransplantation?

Viele Betroffene brauchen keinen Haarersatz oder Haartransplantationen; doch werden Perücken, Toupets oder Haartransplantationen in Betracht gezogen, um den Leidensdruck zu minimieren. Bei einer Haartransplantation werden unterschiedliche Techniken angewendet; darunter auch die autologe Haarwurzeltransplantation. In diesem Zusammenhang wird eine örtliche Betäubung vorgenommen und ein behaartes Hautareal entnommen und wieder an lichten Stellen eingesetzt.

Als Alternative gibt es Kunststoffhaare, die in den betroffenen Bereichen implantiert werden können.

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